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Elektrischer Strom - Bedeutung und Erzeugung
Elektrischer Strom ist ein physikalischer Begriff und bedeutet gerichtete Bewegung geladener Elementarteilchen in einem Festkörper, einer Flüssigkeit, einem Gas oder im Vakuum.
Wie der Strom fließt, zeigt anschaulich das Beispiel einer elektrischen Batterie: Bedingt durch eine Ladungstrennung, sammeln sich die negativ geladenen Elementarteilchen (Elektronen) am Minuspol der Batterie. Am Pluspol herrscht der Elektronenmangel. Wegen bestehender elektrischer Spannung bewegen sich die Elektronen zum Pluspol, um Ausgleich zu erzielen.
Man unterscheidet zwischen Wechselstrom und Gleichstrom. Bei Gleichstrom bleibt seine Richtung und Stärke zeitlich konstant. Im Gegensatz zum Gleichstrom wird der elektrische Strom mit periodisch ändernder Richtung und Stärke Wechselstrom genannt. Mithilfe eines Transformators werden bei Wechselstrom verschiedene Spannungen problemlos umgewandelt. Wechselstrom lässt sich auch unproblematisch transportieren. Aus diesem Grunde wird Wechselstrom in öffentlichen Stromversorgungsnetzen angewendet. In batteriebetriebenen Elektrogeräten fließt immer Gleichstrom. Auf Gleichstrom sind auch elektronische Haushaltsgeräte (Fernseher, Computer etc.) angewiesen.
Mitte des 19. Jahrhunderts auf dem Gebiet der Telegrafie und Galvanik eingesetzt, hat sich die technische Nutzung des elektrischen Stroms auf alle Bereiche des modernen Lebens ausgebreitet: Nicht nur für Beleuchtung, sondern auch für Elektronik und Computertechnik ist der elektrische Strom unentbehrlich. Auch Autos mit elektrischem Antrieb rücken heutzutage angesichts der Knappheit von Naturressourcen, des Klimawandels und der Umweltschmutzung immer stärker in den Vordergrund.
Stromerzeugung aus verschiedenen Energiequellen
Um elektrischen Strom zu erzeugen, werden verschiedene Energiequellen verwendet. Diese werden in Kraftwerken zu Strom umgewandelt. Als Energieträger werden bei konventioneller Stromerzeugung Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl und Kernenergie eingesetzt. Ausgenommen von Atomkraftwerken, verschmutzen die konventionellen Energieerzeuger durch den CO2-Ausstoß drastisch die Umwelt. Auch Kernenergie birgt hohe Risiken für die Umwelt. Diese werden nicht nur durch Störfälle verursacht, sondern auch durch radioaktive Abfälle. In Zukunft gewinnt Strom aus erneuerbaren Energien (Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Geothermie) zunehmend an Bedeutung.
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